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Die Top 30 Funktionen für Excel
inkl. englischer Übersetzung
(Teil 1 von 2)

Die ersten 15 Funktionen

veröffentlicht am 01.04.2026

Excel wird im Arbeitsalltag vor allem dann effizient, wenn die wichtigsten Funktionen sicher beherrscht werden. Sie ermöglichen es, Daten zu berechnen, auszuwerten und logisch zu verknüpfen, ohne wiederkehrende Aufgaben manuell durchführen zu müssen.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen 15 zentrale Excel-Funktionen, die häufig eingesetzt werden und eine solide Grundlage für weiterführende Analysen bilden.

Mit einem Klick auf den Namen gelangen Sie zur jeweiligen Kennzahl.

Deutsch | Englisch Funktion
1. =SUMME() | =SUM() Addiert Werte in einem Bereich
2. =MITTELWERT() | =AVERAGE() Berechnet den Durchschnitt der Werte
3. =MIN() | =MIN() Gibt den kleinsten Wert in einem Bereich zurück
4. =MAX() | =MAX() Gibt den größten Wert in einem Bereich zurück
5. =RUNDEN() | =ROUND() Rundet eine Zahl kaufmännisch auf oder ab
6. =ANZAHL() | =COUNT() Zählt Zellen die Zahlen enthalten
7. =ANZAHL2() | =COUNTA() Zählt Zellen die nicht leer sind
8. =SUMMEWENN() | =SUMIF() Addiert Werte, die ein bestimmtes Kriterium erfüllen
9. =SUMMEWENNS() | =SUMIFS() Addiert Werte die mehrere Kriterien enthalten
10. =ZÄHLENWENN() | =COUNTIF Zählt Zellen, die einem Kriterium entsprechen
11. =ZÄHLENWENNS() | =COUNTIFS() Zählt Zellen in mehreren Bereichen die Kriterien in mehreren Bereichen enthalten
12. =WENN() | =IF() Gibt einen von zwei Werten abhängig von einer Bedingung zurück
13. =WENNS() | =IFS() Prüft mehrere Bedingungen und gibt den Wert zum ersten wahren Test zurück
14. =WENNFEHLER() | =IFERROR() Gibt einen Alternativwert zurück, wenn eine Formel einen Fehler erzeugt
15. =INDEX() | =INDEX() Gibt den Wert an einer bestimmten Position in einem Bereich oder Array zurück
Teil 2 finden Sie hier: Top 30 Excel Kurse Teil 2 von 2

Grundlegende Berechnungen

1. =SUMME() | =SUM()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =SUMME() addiert mehrere Zahlen oder Zellbereiche miteinander. Sie gehört zu den am häufigsten verwendeten Funktionen in Excel und ist eine der ersten Funktionen, die viele Anwender kennenlernen.

Syntax:

=SUMME(Zahl1; [Zahl2]; …)
=SUM(number1, [number2], …)

Was viele nicht erwarten: Die Funktion =SUMME() kann auch mehrere getrennte Bereiche gleichzeitig addieren.

Beispiel:

=SUMME(B2:B5; D2:D5)

Damit lassen sich z. B. Umsätze aus zwei verschiedenen Tabellenbereichen direkt zusammenrechnen – ohne zusätzliche Hilfsformeln.

Ein kleiner Excel-Fakt

Die Funktion =SUMME() gehört zu den ältesten Excel-Funktionen und existiert seit den ersten Versionen der Tabellenkalkulation in den 1980er-Jahren. Sie wurde entwickelt, um Berechnungen zu automatisieren, die zuvor manuell mit Taschenrechner durchgeführt wurden.

2. =MITTELWERT() | =AVERAGE()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =MITTELWERT() berechnet das arithmetischen Mittel einer Reihe von Zahlen. Sie addiert alle Werte eines Bereichs und teilt das Ergebnis durch die Anzahl der enthaltenen Zahlen.

Diese Funktion wird verwendet, um Durchschnittswerte wie Umsätze, Noten oder Bewertungen zu berechnen.

Syntax:

=MITTELWERT(Zahl1; [Zahl2]; …)
=AVERAGE(number1, [number2], …)

Interessante Zusatzinfo

Die Funktion =MITTELWERT() berücksichtigt nur numerische Werte.

  • Leere Zellen werden ignoriert
  • Textwerte werden ebenfalls nicht einbezogen

Das bedeutet: Wenn sich in einem Bereich Text oder leere Felder befinden, beeinflussen diese das Ergebnis nicht.

3. =MIN() | =MIN()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =MIN() ermittelt den kleinsten Wert in einer Liste von Zahlen oder in einem Zellbereich. Sie wird häufig verwendet, um z. B. den niedrigsten Preis, die geringste Verkaufszahl oder die schnellste Zeit aus einer Datentabelle zu bestimmen.

Syntax:

=MIN(Zahl1; [Zahl2]; …)
=MIN(number1, [number2], …)

Was viele nicht wissen

Die Funktion =MIN() ignoriert automatisch sowie leere Zellen als auch Textwerte.
Das bedeutet, dass auch in größeren Tabellen mit gemischten Daten der kleinste numerische Wert zuverlässig ermittelt wird.

Ein kurzer Hintergrund

Die Funktion =MIN() gehört zu den grundlegenden Analysefunktionen in Excel und existiert bereits seit den frühen Versionen der Tabellenkalkulation. Sie wurde entwickelt, um schnell Extremwerte – also Minimal– oder Maximalwerte – in Datensätzen zu identifizieren.

4. =MAX() | =MAX()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =MAX() wird verwendet, um den größten Wert innerhalb eines Zahlenbereichs oder einer Liste von Zahlen zu ermitteln. Sie ist besonders hilfreich, wenn aus einer größeren Datenmenge schnell der höchste Wert – etwa der beste Umsatz, die höchste Bewertung oder der Spitzenwert eines Zeitraums identifiziert werden soll.

Syntax:

=MAX(Zahl1; [Zahl2]; …)
=MAX(number1, [number2], …)

Hintergrundwissen

Die Funktion =MAX() gehört zu den grundlegenden Analysefunktionen in Excel und ist seit den frühen Versionen der Tabellenkalkulation verfügbar. Sie wurde entwickelt, um Extremwerte in Datensätzen schnell und zuverlässig zu identifizieren, ohne dass eine manuelle Durchsicht aller Werte erforderlich ist.

5. =RUNDEN() | =ROUND()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =RUNDEN() rundet eine Zahl kaufmännisch auf oder ab. Sie wird häufig verwendet, um Ergebnisse übersichtlicher darzustellen oder Zahlen an Währungs-, Preis- oder Berichtsvorgaben anzupassen.

Syntax:

=RUNDEN(Zahl; Anzahl_Stellen)
=ROUND(number, num_digits)

Interessante Zusatzinfo

Mit RUNDEN können auch ganze Zahlen gerundet werden, indem eine negative Stellenzahl verwendet wird.

Beispiel:

=RUNDEN(1487;-2)

Ergebnis: 1500

Excel rundet hier auf die nächsten Hunderter

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Zählen & Summieren

6. =ANZAHL() | =COUNT()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =ANZAHL() zählt die Anzahl der numerischen Werte innerhalb eines Zellbereichs. Sie wird häufig verwendet, um schnell zu überprüfen, wie viele Datensätze, Messwerte oder Einträge tatsächlich Zahlen enthalten.

Damit eignet sich die Funktion besonders für Auswertungen von Tabellen, Statistiken oder Datensammlungen.

Syntax:

=ANZAHL(Wert1; [Wert2]; …)
=COUNT(value1, [value2], …)

Ein kurzer Hintergrund

Die Funktion =ANZAHL() gehört zu den grundlegenden Analysefunktionen von Excel und wird häufig in Kombination mit anderen Funktionen eingesetzt, beispielsweise mit =MITTELWERT(), um Durchschnittswerte oder Datenauswertungen zu erstellen.

7. =ANZAHL2() | =COUNTA()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =ANZAHL2() zählt alle nicht-leeren Zellen in einem Bereich. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zellen Zahlen, Text, Datumswerte oder Formeln enthalten – jede gefüllte Zelle wird berücksichtigt.

Diese Funktion wird häufig verwendet, um schnell festzustellen, wie viele Einträge in einer Liste oder Tabelle vorhanden sind.

Syntax:

=ANZAHL2(Wert1; [Wert2]; …)
=COUNTA(value1, [value2], …)

Unterschied zwischen ANZAHL, ANZAHL2

  • =ANZAHL(): nur Zahlen werden gezählt
  • =ANZAHL2(): alle nicht-leeren Zellen werden gezählt

8. =SUMMEWENN() | =SUMIF()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =SUMMEWENN() addiert Zahlen nur dann, wenn sie ein bestimmtes Kriterium erfüllen.
Damit lassen sich Daten gezielt auswerten, z. B. Umsätze pro Produkt, pro Mitarbeiter oder pro Kategorie.

Die Funktion gehört zu den sogenannten Bedingungsfunktionen und ist besonders hilfreich bei größeren Tabellen.

Syntax:

=SUMMEWENN(Bereich; Kriterium; [Summe_Bereich])
=SUMIF(range, criteria, [sum_range])

  • Bereich: Bereich, in dem das Kriterium geprüft wird
  • Kriterium: Bedingung, die erfüllt sein muss
  • Summe_Bereich: optionaler Bereich mit den zu addierenden Zahlen

Interessante Zusatzinfo

Das Kriterium kann auch ein Vergleichsoperator sein.
(Beispiel: Alle Umsätze über 1000 summieren)

=SUMMEWENN(B2:B10;”>1000″)

Mit diesem Beispiel werden nur Werte berücksichtigt, die größer als 1000 sind.

9. =SUMMEWENNS() | =SUMIFS()

Was macht die Funktion?

Mit der Funktion =SUMMEWENNS() können Zahlen gezielt addiert werden, die mehrere Bedingungen gleichzeitig erfüllen. Im Gegensatz zu =SUMMEWENN(), das nur ein einziges Kriterium berücksichtigt, ermöglicht =SUMMEWENNS() eine präzisere Auswertung von Daten nach mehreren Merkmalen – ohne zusätzliche Hilfsformeln oder manuelle Filterung.

Syntax:

=SUMMEWENNS(Summe_Bereich; Kriterien_Bereich1; Kriterium1; [Kriterien_Bereich2; Kriterium2]; …)
=SUMIFS(sum_range, criteria_range1, criteria1, [criteria_range2, criteria2], …)

Warum ist diese Funktion besonders hilfreich?

  • Mehrere Bedingungen werden in einer einzigen Formel kombiniert
  • Gezieltes Aufsummieren nach Kategorien, Zeiträumen oder Verantwortlichen
  • Ideal für Umsatzauswertungen, Kostenanalysen oder strukturierte Berichte

Kurz zur Geschichte

Die Funktion =SUMMEWENNS() wurde als Erweiterung der älteren Funktion =SUMMEWENN() eingeführt, die nur eine einzige Bedingung unterstützte. Mit wachsenden Anforderungen an Datenanalysen in Unternehmen entstand der Bedarf, mehrere Kriterien gleichzeitig in einer Formel verarbeiten zu können ohne auf Pivot-Tabellen oder komplexe Hilfskonstruktionen zurückgreifen zu müssen.

10. =ZÄHLENWENN() | =COUNTIF

Was macht die Funktion?

Die Funktion =ZÄHLENWENN() zählt, wie oft ein bestimmtes Kriterium innerhalb eines Zellbereichs erfüllt wird. Damit lassen sich Daten schnell auswerten, beispielsweise um zu ermitteln, wie oft ein bestimmtes Produkt verkauft wurde oder wie viele Einträge einen bestimmten Wert enthalten.

Die Funktion gehört – ähnlich wie =SUMMEWENN() – zu den Bedingungsfunktionen in Excel.

Syntax:

=ZÄHLENWENN(Bereich; Kriterium)
=COUNTIF(range, criteria)

  • Bereich: der Zellbereich, in dem gezählt werden soll
  • Kriterium: die Bedingung, nach der gezählt wird

Ein kurzer Hintergrund

Die Funktion =ZÄHLENWENN() wurde eingeführt, um Datenauswertungen mit Bedingungen direkt über Formeln zu ermöglichen. Sie gehört zu den meistverwendeten Analysefunktionen in Excel.

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Erweiterte Logik

11. =ZÄHLENWENNS() | =COUNTIFS()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =ZÄHLENWENNS() zählt, wie viele Einträge in einer Tabelle mehrere Bedingungen gleichzeitig erfüllen. Im Gegensatz zur Funktion =ZÄHLENWENN(), die nur ein einzelnes Kriterium berücksichtigt, ermöglicht =ZÄHLENWENNS() eine deutlich präzisere Auswertung von Daten.

Diese Funktion wird häufig eingesetzt, wenn Daten nach mehreren Merkmalen oder Kategorien gleichzeitig analysiert werden sollen, beispielsweise nach Zeitraum, Kategorie oder Verantwortlichem.

Syntax:

=ZÄHLENWENNS(Kriterien_Bereich1; Kriterium1; [Kriterien_Bereich2; Kriterium2]; …)
=COUNTIFS(criteria_range1, criteria1, [criteria_range2, criteria2], …)

Jedes Kriterium besteht aus einem Bereich und einer dazugehörigen Bedingung.
Alle Bedingungen müssen gleichzeitig erfüllt sein, damit ein Datensatz gezählt wird.

Alle Kriterien werden gleichzeitig geprüft

  • Ein Datensatz wird nur gezählt, wenn jede definierte Bedingung erfüllt ist.

Die Kriterienbereiche müssen gleich groß sein

  • Alle angegebenen Bereiche müssen dieselbe Anzahl an Zeilen und Spalten besitzen.

Vergleichsoperatoren sind möglich

  • Kriterien können auch Bedingungen wie größer als, kleiner als oder gleich enthalten.

Hintergrundwissen

Die Funktion =ZÄHLENWENNS() wurde als Erweiterung der Funktion =ZÄHLENWENN() eingeführt, um Auswertungen mit mehreren Kriterien direkt in einer Formel durchführen zu können. Sie gehört heute zu den wichtigsten Funktionen für strukturierte Datenanalysen in Excel.

12. =WENN() | =IF()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =WENN() prüft eine Bedingung und gibt abhängig vom Ergebnis unterschiedliche Werte zurück. Sie gehört zu den wichtigsten logischen Funktionen in Excel und wird häufig verwendet, um automatische Entscheidungen innerhalb von Tabellen zu treffen.

Mit dieser Funktion können Daten beispielsweise bewertet, klassifiziert oder in verschiedene Kategorien eingeteilt werden.

Syntax:

=WENN(Prüfung; Wert_wenn_wahr; Wert_wenn_falsch)
=IF(logical_test, value_if_true, value_if_false)

Typische Einsatzbereiche

Die Funktion =WENN() wird häufig verwendet für:

  • automatische Bewertungen von Daten
  • Einteilung von Werten in Kategorien
  • Prüfung von Bedingungen in Tabellen
  • Steuerung von Berechnungen innerhalb von Formeln

Die Funktion WENN im Detail

Erfahren Sie in einem separaten Beitrag mehr über die Funktion =WENN() und deren Anwendungsmöglichkeiten im Detail – zum Beitrag gelangen Sie hier.

13. =WENNS() | =IFS()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =WENNS() prüft mehrere Bedingungen nacheinander und gibt den Wert der ersten erfüllten Bedingung zurück. Sie wurde eingeführt, um komplexe verschachtelte WENN-Funktionen übersichtlicher zu gestalten.

Mit dieser Funktion lassen sich Daten leichter klassifizieren, bewerten oder in verschiedene Kategorien einteilen, wenn mehrere mögliche Bedingungen berücksichtigt werden müssen.

Syntax:

=WENNS(Bedingung1; Wert_wenn_wahr1; [Bedingung2; Wert_wenn_wahr2]; …)
=IFS(logical_test1, value_if_true1, [logical_test2, value_if_true2], …)

Bedingungen werden nacheinander geprüft

  • Excel verarbeitet die Bedingungen von links nach rechts. Sobald eine Bedingung erfüllt ist, wird der entsprechende Wert zurückgegeben und die weiteren Bedingungen werden nicht mehr geprüft.

Übersichtlichere Formeln

  • Im Vergleich zu mehrfach verschachtelten WENN-Funktionen sorgt WENNS für eine deutlich bessere Lesbarkeit von Formeln.

Mehrere Bedingungen möglich

  • Die Funktion ermöglicht es, mehrere logische Prüfungen innerhalb einer einzigen Formel zu definieren.

Die Funktion WENNS im Detail

In einem weiteren Beitrag gehen wir gezielt auf die Funktion =WENNS() ein und zeigen deren Einsatz im Detail – hier gelangen Sie zum entsprechenden Artikel.

14. =WENNFEHLER() | =IFERROR()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =WENNFEHLER() überprüft, ob eine Formel einen Fehler zurückgibt. Wenn ein Fehler auftritt, kann stattdessen ein alternatives Ergebnis oder eine eigene Meldung angezeigt werden.

Dadurch lassen sich Tabellen übersichtlicher gestalten und typische Excel-Fehler wie #NV, #DIV/0!, #WERT! oder #BEZUG! automatisch abfangen.

Syntax:

=WENNFEHLER(Wert; Wert_wenn_Fehler)
=IFERROR(value, value_if_error)

Alle Fehlertypen werden gleichzeitig erkannt

  • Die Funktion erkennt alle Excel-Fehler automatisch und ersetzt sie durch das definierte Ergebnis.

Verbesserte Übersichtlichkeit von Tabellen

  • Anstatt technischer Fehlermeldungen können verständlichere Hinweise oder leere Ergebnisse angezeigt werden.

Häufige Kombination mit anderen Funktionen

  • Die Funktion wird oft in Verbindung mit =SVERWEIS(), =WENN() oder Berechnungsformeln verwendet, um mögliche Fehler bei der Datenverarbeitung abzufangen.

Hintergrundwissen

Die Funktion =WENNFEHLER() wurde eingeführt, um Fehlerbehandlungen in Excel zu vereinfachen. In älteren Excel-Versionen mussten Fehler mit komplexeren Konstruktionen aus =WENN() und =ISTFEHLER() abgefangen werden. Mit =WENNFEHLER() lässt sich diese Logik deutlich einfacher und übersichtlicher umsetzen.

15. =INDEX() | =INDEX()

Was macht die Funktion?

Die Funktion =INDEX() gibt den Wert einer Zelle aus einem bestimmten Bereich zurück, basierend auf einer angegebenen Zeilen- und optionalen Spaltenposition. Sie gehört zu den wichtigsten Funktionen für gezielte Datenabfragen innerhalb von Tabellen.

Mit =INDEX() lassen sich Daten flexibel aus größeren Tabellen abrufen, ohne dass sich die Struktur der Tabelle verändern muss.

Syntax:

=INDEX(Matrix; Zeile; [Spalte])
=INDEX(array, row_num, [column_num])

  • Matrix / array: der Zellbereich, aus dem ein Wert zurückgegeben werden soll
  • Zeile / row_num: die Position der Zeile innerhalb des Bereichs
  • Spalte / column_num: optionale Angabe der Spaltenposition

Flexible Datenabfrage

  • Die Funktion ermöglicht den gezielten Zugriff auf einzelne Werte innerhalb eines Tabellenbereichs, ohne dass die Daten neu angeordnet werden müssen.

Unabhängig von der Tabellenstruktur

  • Im Gegensatz zu einigen anderen Suchfunktionen ist =INDEX() nicht darauf angewiesen, dass sich die gesuchten Werte in einer bestimmten Spalte befinden.

Häufige Kombination mit anderen Funktionen

  • Die Funktion wird häufig mit =VERGLEICH() kombiniert, um dynamische Suchabfragen in Tabellen umzusetzen.

Gut zu wissen

In modernen Excel-Versionen wird =INDEX() häufig durch die Funktion =XVERWEIS() ergänzt oder ersetzt, da diese noch flexibler einsetzbar ist. Dennoch bleibt =INDEX() eine wichtige Grundlage, insbesondere wenn Positionen innerhalb von Datenstrukturen gezielt angesteuert werden sollen oder ältere Excel-Versionen im Einsatz sind.

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