veröffentlicht am 01.04.2026
Excel wird im Arbeitsalltag vor allem dann effizient, wenn die wichtigsten Funktionen sicher beherrscht werden. Sie ermöglichen es, Daten zu berechnen, auszuwerten und logisch zu verknüpfen, ohne wiederkehrende Aufgaben manuell durchführen zu müssen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen 15 zentrale Excel-Funktionen (Teil 2 von 2), die häufig eingesetzt werden und eine solide Grundlage für weiterführende Analysen bilden.
Mit einem Klick auf den Namen gelangen Sie zur jeweiligen Kennzahl.
Suchen & Auslesen
Wofür wird die Funktion verwendet?
Die Funktion =VERGLEICH() wird genutzt, um die Position eines bestimmten Wertes innerhalb eines Bereichs zu ermitteln. Im Gegensatz zu klassischen Suchfunktionen gibt sie nicht den Wert selbst zurück, sondern die Position innerhalb der Liste.
Damit bildet sie eine wichtige Grundlage für dynamische Auswertungen und flexible Datenanalysen.
Syntax:
=VERGLEICH(Suchkriterium; Suchmatrix; [Vergleichstyp]) =MATCH(lookup_value, lookup_array, [match_type])
Welche Vergleichstypen gibt es?
Ein zentraler Bestandteil der Funktion ist der Vergleichstyp, der oft übersehen wird:
Die Wahl des Vergleichstyps beeinflusst maßgeblich das Ergebnis.
Gut zu wissen
Für viele Anwendungsfälle wird heute häufig entweder die Funktion =SVERWEIS() oder die verbesserte Funktion =XVERWEIS() verwendet. Dennoch bleibt =VERGLEICH() eine wichtige Grundlage, insbesondere wenn Positionen innerhalb von Datenstrukturen ermittelt werden sollen oder ältere Excel-Versionen im Einsatz sind.
Die Funktion =SVERWEIS() wird verwendet, um einen Wert in der ersten Spalte einer Tabelle zu suchen und einen dazugehörigen Wert aus einer anderen Spalte zurückzugeben. Sie gehört zu den bekanntesten Funktionen in Excel und wird häufig für das Verknüpfen und Auslesen von Tabellen genutzt.
=SVERWEIS(Suchkriterium; Matrix; Spaltenindex; [Bereich_Verweis]) =VLOOKUP(lookup_value, table_array, col_index_num, [range_lookup])
Die Funktion =SVERWEIS() im Detail
In einem weiteren Beitrag gehen wir gezielt auf die Funktion =SVERWEIS() ein und zeigen deren Einsatz im Detail – hier gelangen Sie zum entsprechenden Artikel: Die Excel Funktion SVERWEIS praxisnah erklärt
Darüber hinaus gibt es auch die verwandte Funktion =WVERWEIS() Im Artikel Die Excel Funktion WVERWEIS praxisnah erklärt erfahren Sie mehr über ihre Anwendungsfunktion.
Was macht die Funktion?
Die Funktion =XVERWEIS() dient dazu, Werte in einer Tabelle zu suchen und passende Ergebnisse aus einer anderen Spalte oder Zeile zurückzugeben. Sie gilt als moderne Weiterentwicklung der Suchfunktion =SVERWEIS() und ermöglicht deutlich flexiblere und robustere Datenabfragen.
=XVERWEIS(Suchkriterium; Suchmatrix; Rückgabematrix; [Wenn_nicht_gefunden]; [Vergleichsmodus]; [Suchmodus]) =XLOOKUP(lookup_value, lookup_array, return_array, [if_not_found], [match_mode], [search_mode])
Suchkriterium: der Wert, nach dem gesucht wird Suchmatrix: Bereich, in dem gesucht wird Rückgabematrix: Bereich, aus dem das Ergebnis geliefert wird weitere Argumente ermöglichen eine flexible Steuerung der Suche
Zentrale Funktionsweise
Trennung von Such- und Rückgabebereich
Suche in beide Richtungen möglich
Direkte Fehlerbehandlung integriert
Die Funktion =BEREICH.VERSCHIEBEN() gibt einen verschobenen Zellbereich zurück, basierend auf einem Ausgangspunkt sowie einer definierten Anzahl von Zeilen und Spalten. Sie wird häufig verwendet, um dynamische Bereiche zu erstellen, die sich automatisch an veränderte Daten anpassen.
Damit eignet sich die Funktion besonders für flexible Auswertungen und sich verändernde Datenstrukturen.
=BEREICH.VERSCHIEBEN(Bezug; Zeilen; Spalten; [Höhe]; [Breite]) =OFFSET(reference, rows, cols, [height], [width])
Typische Einsatzbereiche
Hintergrundwissen
Die Funktion =BEREICH.VERSCHIEBEN() gehört zu den fortgeschrittenen Excel-Funktionen und wird insbesondere in komplexeren Arbeitsmappen eingesetzt. Sie ermöglicht Lösungen, die mit statischen Zellbezügen nur schwer umsetzbar wären.
Die Funktion =VERKETTEN() wird verwendet, um mehrere Texte oder Zellinhalte zu einem einzigen Text zusammenzuführen. Sie ist besonders hilfreich, wenn Inhalte aus verschiedenen Zellen kombiniert und strukturiert dargestellt werden sollen.
=VERKETTEN(Text1; [Text2]; …) =CONCATENATE(text1, [text2], …)
Zusammenführen von Inhalten
Flexible Kombination von Daten
Reihenfolge entscheidend
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Darüber hinaus vertiefen Sie Ihr Verständnis für komplexere Zusammenhänge in Excel und entwickeln ein sicheres Gespür für den Einsatz von Funktionen in anspruchsvolleren Anwendungsfällen.
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Text & Datenerstellung
Die Funktion =LINKS() wird verwendet, um eine bestimmte Anzahl von Zeichen vom Anfang einer Zeichenkette zu extrahieren. Sie gehört zu den grundlegenden Textfunktionen in Excel und ist besonders nützlich, wenn Daten strukturiert vorliegen und bestimmte Informationen am Anfang einer Zeichenkette stehen.
=LINKS(Text; [Anzahl_Zeichen]) =LEFT(text, [num_chars])
Typische Verwendung
Einordnung der Funktion
Die Funktion =LINKS() gehört zu den grundlegenden Textfunktionen in Excel und wird häufig zusammen mit anderen Funktionen eingesetzt, um Texte weiter zu analysieren oder aufzubereiten.
Die Funktion =RECHTS() funktioniert wie die Funktion =LINKS(), nur dass eine definierte Anzahl von Zeichen vom Ende eines Textes extrahiert wird. Sie wird häufig eingesetzt, wenn relevante Informationen am Ende einer Zeichenkette stehen und separat benötigt werden.
=RECHTS(Text; [Anzahl_Zeichen]) =RIGHT(text, [num_chars])
Die Funktion =TEIL() wird verwendet, um einen bestimmten Abschnitt aus einem Text zu extrahieren. Dabei wird festgelegt, ab welcher Position im Text begonnen wird und wie viele Zeichen zurückgegeben werden sollen.
Sie ist besonders hilfreich, wenn Daten in einer Zelle strukturiert vorliegen und einzelne Bestandteile gezielt herausgelöst werden sollen.
=TEIL(Text; Startposition; Anzahl_Zeichen) =MID(text, start_num, num_chars)
Wichtige Besonderheiten
Startposition beginnt immer bei 1
Kombination mit anderen Textfunktionen
Geeignet für strukturierte Daten
Besonders effektiv ist die Funktion, wenn Texte einem festen Aufbau folgen, z. B. bei Codes oder ID-Nummern.
Die Funktion =DATUM() wird verwendet, um ein gültiges Datum aus einzelnen Angaben für Jahr, Monat und Tag zu erstellen. Sie ist besonders hilfreich, wenn Datumswerte aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt oder berechnet werden sollen.
=DATUM(Jahr; Monat; Tag) =DATE(year, month, day)
Für weiterführende Datumsberechnungen wird die Funktion häufig mit anderen Funktionen wie =HEUTE(), =MONAT() oder =JAHR() kombiniert, um dynamische Zeitberechnungen umzusetzen.
Die Funktion =HEUTE() gibt das aktuelle Datum zurück und aktualisiert sich automatisch bei jeder Neuberechnung der Arbeitsmappe. Sie wird häufig eingesetzt, um zeitabhängige Berechnungen und dynamische Datumsangaben zu erstellen.
=HEUTE() =TODAY()
Die Funktion benötigt keine Argumente und liefert immer das aktuelle Systemdatum.
Automatische Aktualisierung
Direkte Verwendung in Berechnungen
Unabhängig vom Anzeigeformat
Für die Kombination aus Datum und Uhrzeit bietet Excel die Funktion =JETZT(), die zusätzlich zur Datumsangabe auch die aktuelle Uhrzeit liefert.
In unserem Excel Kurs: Advanced lernen Sie, wie Sie mit Datums- und Zeitwerten korrekt arbeiten und diese gezielt für Berechnungen, Auswertungen und Planungen einsetzen. Sie entwickeln ein Verständnis dafür, wie Excel mit Zeitdaten arbeitet und wie sich Fristen, Zeiträume und aktuelle Daten zuverlässig darstellen lassen.
So schaffen Sie die Grundlage, um zeitbezogene Aufgaben im Arbeitsalltag strukturiert und effizient in Excel umzusetzen.
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Kalender & Zeit
Die Funktion =JETZT() gibt das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit zurück. Sie wird häufig eingesetzt, um zeitabhängige Berechnungen in Echtzeit durchzuführen oder den aktuellen Zeitpunkt automatisch in einer Tabelle darzustellen.
=JETZT() =NOW()
Die Funktion benötigt keine Argumente und liefert automatisch das aktuelle Datum inklusive Uhrzeit.
Kombination aus Datum und Uhrzeit
Direkte Weiterverarbeitung möglich
Die Funktion =JETZT() erweitert die Funktion =HEUTE(), indem sie zusätzlich zur Datumsangabe auch die aktuelle Uhrzeit berücksichtigt. Sie gehört zu den grundlegenden Zeitfunktionen in Excel.
Die Funktion =TAG() wird verwendet, um aus einem Datum den Tag als Zahl (1 bis 31) zu extrahieren. Sie ist besonders hilfreich, wenn einzelne Bestandteile eines Datums separat analysiert oder weiterverarbeitet werden sollen.
=TAG(Datum) =DAY(date)
Die Funktion =MONAT() wird verwendet, um aus einem Datum den Monat als Zahl (1 bis 12) zu ermitteln. Sie ist besonders nützlich, wenn Datumswerte nach Monaten ausgewertet oder weiterverarbeitet werden sollen.
=MONAT(Datum) =MONTH(date)
Für eine vollständige Analyse von Datumswerten werden häufig die Funktionen =TAG() und =JAHR() ergänzend eingesetzt, um alle Bestandteile eines Datums separat auszuwerten.
Die Funktion =JAHR() wird verwendet, um aus einem Datum das Jahr als vierstellige Zahl zu extrahieren. Sie ist besonders hilfreich, wenn Datumswerte nach Jahren ausgewertet oder für Berichte und Analysen strukturiert werden sollen.
=JAHR(Datum) =YEAR(date)
Die Funktion =KALENDERWOCHE() wird verwendet, um aus einem Datum die entsprechende Kalenderwoche zu ermitteln. Sie ist besonders hilfreich, wenn Daten nach Wochen ausgewertet, geplant oder strukturiert werden sollen.
=KALENDERWOCHE(Datum; [Typ]) =WEEKNUM(serial_number, [return_type])
Zuordnung zu Kalenderwochen
Flexible Definition des Wochenstarts
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